Hersteller

Akkuträger

Akkus sind, neben dem Verdampfer, elementarer Bestandteil einer E-Zigarette. Sie liefern die Energie, um den Verdampfer zu befeuern und in den vollen Dampfgenuss zu kommen. Dabei kann zwischen drei Typen an Geräten unterschieden werden, in denen die Akkus zum Einsatz kommen. Zum Einen gibt es Akkuträger oder Box Mods, bei denen ein Akkumulator mit einer bestimmten Kapazität (aktuell bis zu 2500 mAh) fest im Inneren verbaut ist, sowie Geräte, in die bis zu vier spezielle, wieder aufladbare Akkuzellen eingelegt werden. Diese beiden zeichnen sich dadurch aus, dass sie geregelt sind, das heißt dass sie mit einer intelligenten Elektronik ausgestattet sind, die verschiedene Sicherheitsfunktionen wie den Schutz vor Überhitzung, Verpolung oder Kurzschluss aufweisen und die Akkuspannung gleichmäßig und nur bis zu einem festgelegten Wert zum Verdampfer durchleiten.

Eine dritte Option sind - ungeregelte - mechanische Mods, welche im Gegensatz zu den geregelten Akkuträgern die Spannung, die die verwendeten Akkus aktuell maximal erzeugen, direkt durchleiten. Die Verwendung mechanischer Mods empfehlen wir ausschließlich fortgeschrittenen Dampfern, da es einiger Erfahrung im Umgang mit Akkuträgern und Kenntnisse über das Ohm’sche Gesetz bedarf.

Einer großer Vorteil vieler Box Mods - im Vergleich zu All-in-One Geräten oder manchen Startersets - liegt darin, dass sie mit - unterschiedlich großen - Displays, teilweise in hochauflösender Farbdarstellung, ausgestattet sind, auf denen alle wichtigen Dampfparameter wie Watteinstellung, Voltausgabe, Widerstand des verwendeten Verdampfers, Batterieladestand sowie Angaben zum Zugverhalten dargestellt werden. Neuere Akkuträger erweisen sich sogar als Hi-Tech Geräte mit Sonderfunktionen wie Musicplayer, Fitnesstracking oder speziellen LED-Installationen.

Die allermeisten der von uns angebotenen Akkuträger bieten von Herstellerseite her die Möglichkeit von regelmäßigen Software-Updates. Dies geschieht einfach mittels eines USB-Kabels, welches an Ihren PC oder Mac angeschlossen wird, nachdem Sie die aktuelle Firmware von der Website des Herstellers der Box heruntergeladen haben. Diese Updates können eine Verbesserung der Benutzeroberfläche beinhalten, den Funktionsumfang des Akkuträgers erweitern oder auch die Wattleistung steigern. Oftmals ist es auch möglich, über dieselbe USB-Buchse die Akkus in der Box zu laden - heutzutage sogar mit bis zu 2.5 Ampere Schnellladeelektronik. Das kann man zwischendurch auch nutzen, es ist jedoch eher empfehlenswert auf die akkuschonende und sicherere Variante des Ladens in einem externen intelligenten Akkuladegerät zurückzugreifen.

Dank hochwertiger Elektronik-Chips erlauben die meisten Akkuträger die Einstellung verschiedener Dampfer Modi auf dem Gerät, um damit individuelle Vorlieben des Dampfers, auf welche Art und Weise der gewählte Verdampfer befeuert werden soll, zu bedienen. Zur Auswahl stehen dabei beispielsweise die Einstellung der Leistung in Watt (Variable Watt = VW), die Einstellung zur Regulierung der maximalen Temperatur des Heizwendels (Temperature Control = TC oder TCR), wenn bestimmte Coils aus Nickel, Titan oder Edelstahl beziehungsweise individuelle Wicklungen verwendet werden, oder - durch intelligente Erkennung des verwendeten Verdampfers - eine automatische Voreinstellung, welche sich nach dem Widerstand der Coils richtet. Neben diesen weitverbreiteten Modi sind einige Akkuboxen auch mit einer Preheat beziehungsweise CCR (custom curve of wattage) Funktion ausgestattet, mit Hilfe derer man sekundengenau (oder in einer zeitabhängigen Leistungskurve) festlegen kann, in welchen Wattbereichen der Verdampfer während des Dampfens befeuert werden soll. Diese Methode kann dazu beitragen, dass die Verdampferköpfe geschont werden und somit eine längere Lebensdauer erreicht wird.

Zudem bieten einige Box Mods auch einen sogenannten Bypass-Modus. Dieser soll die Eigenschaften eines mechanischen Mods simulieren, allerdings unter den abgesicherten Bedingungen eines geregelten Akkuträgers. Der Bypass Modus umgeht die Regulierung der Akkuspannung und stellt quasi eine direkte Verbindung vom Akku zum Verdampfer her, wodurch es möglich wird die volle aktuell verfügbare Leistung aus den Akkus herauszuholen und dementsprechend viel Dampf zu erzeugen. Das macht natürlich Spaß, solange die Akkus einigermaßen voll sind, mit abnehmenden Ladestand nimmt jedoch auch die Leistung und die Dampfproduktion ab.

Tatsächlich mechanische Akkuträger funktionieren genau nach diesem Prinzip, jedoch fehlen ihnen die Schutzelektronik und die regulierenden Mechanismen einer geregelten Akkubox, weswegen es bei unsachgemäßer Handhabung zu Kurzschlüssen und letztendlich auch zum Ausgasen der verwendeten Akkuzellen kommen kann. Dennoch sind mechanische Mods bei vielen Dampfern beliebt, da sie äußerst robust sind und langlebig sein können, dadurch natürlich auch Kosten sparen können, wenn man sachgerecht mit ihnen umgeht.

Bei der Wahl des richtigen Akkuträgers für Ihren Verdampfer sollten Sie einige Eckpunkte beachten:

  • Wollen Sie mit dem Akkuträger einen Mouth-to-Lung Verdampfer mit geringerer Leistung oder einen Direct-Lung Verdampfer zum Wolkenschmeißen betreiben, der eine entsprechend hohe Leistung (>100 Watt) benötigt?
  • Legen Sie Wert auf eine besonders kompakte und handliche Bauweise der Akkubox oder wollen Sie lieber 'etwas in der Hand’ haben?
  • Wünschen Sie sich einen besonders großen Funktionsumfang und ein großes Display, um den Akkuträger universell für unterschiedliche Verdampfer verwenden zu können, oder suchen Sie ein spezialisiertes Gerät, mit dem Sie einen bestimmten Verdampfer befeuern können?
  • Legen Sie neben den inneren Werten Ihr Augenmerk auch auf eine ausgefallene oder edle Optik des Akkuträgers oder soll sie möglichst schlicht und auf das Wesentliche konzentriert sein?
  • Sind Sie gerade erst zum Dampfen umgestiegen oder sind Sie schon länger dabei und haben bereits Erfahrung mit diversen E-Zigaretten und Box Mods sammeln können?

Für all diese verschiedenartigen Wünsche und Vorstellungen von einem idealen Akkuträger werden Sie den auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen in unserem umfangreichen Sortiment bestimmt finden.

Die Kategorie Akkuträger gliedert sich in vier Unterkategorien, in denen Sie Box Mods nach den unterschiedlichen Leistungsklassen unterteilt von unter 100 bis über 200 Watt finden sowie Sonstige Box Mods mit beispielsweise mechanischen Mods und Akkuträger-Sonderformen.

Wenn Sie Einsteiger auf dem Gebiet des Dampfens sind, das Backendampfen bevorzugen oder eher kompakte und leichte Akkuträger  präferieren, werden Sie ganz bestimmt bei den Akkuboxen im Leistungsbereich bis 100 Watt fündig. Hier bieten wir einige - auch preislich - sehr attraktive Boxen an, die mittels internem oder eines externen Akkus betrieben werden. Ein Großteil der Akkuträger kann sogar bis zu 80 Watt Leistung erbringen, sodass sie gut auch universell sowohl für Backenverdampfer als auch kleinere Subohmverdampfer nutzbar sind. Die meisten Akkuträger dieser Kategorie haben ein verhältnismäßig kleines Display, auf dem jedoch alle wichtigen Dampfparameter angezeigt werden. Zudem sind all diese Box Mods mit Chipsätzen ausgestattet, die die Einstellung des VW und auch des TC Modus erlauben, die meisten lassen sogar die Einstellung des Bypass Modus zu.

Die meisten Dampfer werden wohl in der Kategorie der Box Mods bis 200 Watt ihren idealen Akkuträger für die tägliche Nutzung finden. Mit zwei - oder teilweise sogar drei - externen Akkuzellen betrieben, halten diese Boxen gut und gerne einen ganzen Tag, wenn sie nicht gerade durchgängig auf Volllast betrieben werden. Die Akkuträger, deren Höchstleistung sich in Bereichen zwischen 150 und 200 Watt bewegt, liegen auch auf den Preis bezogen im guten Mittelfeld und sind auf jeden Fall eine Anschaffung wert. Je nach verbauter Wicklung im aufgesetzten Verdampfer bieten sich diese Boxen einerseits zum Cloud Chasing in sehr niederohmigen Bereichen an, aber auch gemütliches MTL-Dampfen wird dank der langen Laufzeit von zwei Akkuzellen in niedrigen Wattbereichen zum (fast) nie endenden Vergnügen. Bei Geräten, die mit mehr als einem externen Akku betrieben werden, sollten sie stets die Regeln der sicheren Akkunutzung und des Wiederaufladens beachten, um lange Freude an Ihrem Akkuträger zu haben und die Akkus zu schonen.

Um wahre Dampfmonster befeuern zu können, bedarf es auch ordentlich Power, damit nicht nach kurzer Zeit schon Schluss mit Wolkenschmeißen ist. Die Klasse der Akkuträger mit einer Leistung von mehr als 200 bis (aktuell) ganzen 400 Watt wartet mit echten Meisterstücken, sowohl in Bezug auf die verbaute Technik als auch optisch betrachtet, der E-Zigaretten Hersteller auf. Hier werden erfahrene Dampfer fündig, die Wert auf einen möglichst großen Funktionsumfang, große Displays oder auch eine möglichst lange Laufzeit legen. Die Akkuboxen der obersten Leistungsstufe lassen sich nicht nur mit bis zu vier Akkuzellen bestücken, sind dabei teilweise sogar umbaubar, sondern machen haptisch und optisch auch Einiges her. Viele der Box Mods nehmen ohne Probleme Verdampfer mit einem Durchmesser von 30 Millimetern oder mehr auf, liegen dank ausgeklügelter Bauformen dennoch angenehm in der Hand und lassen sich intuitiv bedienen.

Mehr Infos...
Nach oben