Dampfer-Lexikon der Fachbegriffe | Buchstabe S


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  • Siffen
    Mit Siffen bezeichnet man - einfach umschrieben - eine E-Zigarette, aus der flüssiges Liquid austritt. Wenn eine E-Zigarette sifft, kann dies mehrere Gründe haben: So kann zum Beispiel eine Dichtung im Tank oder Verdampfer defekt sein oder nicht mehr an der richtigen Stelle sitzen.
    Aber auch durch eine falsche Zugtechnik kann Liquid aus dem Verdampfer in den Mund gelangen: Gerade Anfänger neigen dazu, zu stark an der E-Zigarette - analog zur normalen Tabakzigarette - zu ziehen. Dabei kann ein zu starker Unterdruck entstehen und das Liquid wird - wie bei einem Strohhalm - angezogen.
    Fälschlicherweise wird auch Kondenswasser teilweise als Siffen bezeichnet. Das Kondenswasser bildet sich, wenn der warme Dampf am Drip Tip kondensiert. Normalerweise läuft das Kondenswasser aus dem Drip Tip wieder nach unten. Sollte dies mal nicht der Fall sein, kann man das Drip Tip auf einem Küchenpapier ausklopfen oder damit reinigen.
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  • Spule
    Siehe Coil, Heizwendel, Wendel, Wicklung.
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  • Starter Kit
    Als Starter Kit bezeichnet man ein E-Zigaretten Set, bei dem (nahezu) alle Komponenten für einen Start ins Dampfen im Lieferumfang enthalten sind. Man enthält bei einem Starter Kit also eine funktionsfähige E-Zigarette mit Akku, Verdampfer und Mundstück. Meistens wird auch ein Ladegerät mitgeliefert, teilweise auch ein zweiter Akku oder sogar eine zweite E-Zigarette.
    Liquids befinden sich meistens jedoch nicht im Lieferumfang eines Starter Kits, da Liquids ja sowohl ohne Nikotin, als auch mit Nikotin in verschiedenen Stärken und Geschmacksrichtungen angeboten werden.
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  • Stealth Vaping
    Der Begriff Stealth Vaping wird für die Technik heimlich zu Dampfen verwendet: Der Trick beruht darauf, den inhalierten Dampf möglichst lange in der Lunge zu behalten. Verbleibt er dort einige Sekunden kühlt er ab und löst sich nahezu vollständig auf. Mit ein wenig Übung ist es so möglich, (fast) ohne sichtbaren Dampf zu Dampfen.
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  • Sweet Area
    Siehe Sweet Spot.
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  • Sweet Spot
    Der Sweet Spot (auch Sweet Area) beschreibt unter Dampfern die Einstellung der E-Zigarette, bei denen einem persönlich (!) Geschmack und Dampfentwicklung am besten gefallen. Der Sweet Spot kann bei gleicher Hardware und gleichem Liquid bei zwei Personen völlig unterschiedlich sein: Der eine mag vielleicht eher weniger Dampf und dafür intensiveren Geschmack, während der andere eher größere Dampfwolken und intensiveren Flash bevorzugt und den Geschmack vernachlässigt.
    Um den persönlichen Sweet Spot zu finden, startet man am einfachsten mit einer niedrigen Leistung am Akkuträger und steigert diese, bis man den für sich optimalen Punkt findet.
    Der Sweet Spot kann natürlich auch - zum Beispiel je nach Tageszeit - variieren: So dampft man morgens zum Kaffee vielleicht mit einer Einstellung von 12 Watt, während einem über den Tag 10 Watt völlig ausreichen. Auch die Wahl des Liquids und die verwendete Hardware können den Sweet Spot beeinflussen. Es gilt also verschiedene Einstellungen zu testen, um für sich den optimalen Punkt zu finden.
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  • SWVD
    SWVD ist die Abkürzung für Selbstwickelverdampfer.

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